Seitentitel

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Ist

die Fährte gelegt, wird der Hund am Fährtenabgang angesetzt und soll nun die Fährte aufnehmen um diese ruhig ausarbeiten. Sieht man einen fertig ausgebildeten FH-Hund (Fährtenhund) so kann man sich zunächst nicht vorstellen was denn daran schwierig sein soll, denn ein gut ausgebildeter Hund verfolgt seine Fährte wie auf schienen, arbeitet Winkel sicher aus und verweist souverän die ausgelegten Gegenstände. Der Hund folgt ja seinem natürlichen Instinkt, zur Ressourcenbeschaffung, der Fährte des potentiellen Beutetieres zu folgen. In der Natur hat er das zu erwartende Beutetier als Motivation der Fährte zu folgen. Diese Motivation müssen wir im Fährtentraining künstlich erschaffen.

Ausstattung für die Fährtenarbeit

Eine 10 m Fährtenleine, diese kann rund oder flach genäht sein. Wichtig ist, dass keine Haken oder Metallschnallen dran sind und sie nicht zu dünn ist. Wird am Halsband gefährtet so wird die Leine unter dem rechten Vorderbein des Hundes durchgeführt. Dabei soll die Leine unbedingt so beschaffen sein, dass sie nicht scheuert oder einschneidet, denn hat der Hund bei der Fährtenarbeit Schmerzen, ist es bald vorbei mit seiner Motivation. Laut Prüfungsordnung besteht auch die Möglichkeit, frei zu Fährten. Also komplett ohne Leine. Hierbei soll der Hundeführer in einem Abstand von ca. 10 Metern hinter seinem suchenden Hund herlaufen.

In der Ausbildung ganz wichtig: Das Motivationsmittel. Hier kommt es wieder auf den Hund individuell an. Es besteht die Möglichkeit, Futterbrocken auf dem Fährtenverlauf auszulegen oder für einen beuteorientierten Hund kann man kleine Beißwürste einbuddeln. Ein Jackpot am Ende darf nicht fehlen. Zum Beispiel nimmt man hier Fleisch in einer Tupperdose oder für den Beutehund das Lieblingsspielzeug. Beim Futter das auf der Fährte ausgelegt wird, ist darauf zu achten, dass man welches benutzt, dass der Hund nicht sieht und er es schnell schlucken kann ohne lange darauf rumzukauen. Quasi im vorbei gehen “ einatmen”. Hier kann man Würstchen oder Käse klein schneiden, es ist auch weiches Trockenfutter oder weiche Leckerchen geeignet. Im Sommer sollte man vielleicht besser auf etwas Trockenes ausweichen, denn an Käse und Wurst gehen gerne Ameisen. Die Erfahrung einer wütenden Ameisenbande die sich auf dem Käsebrocken wehrt, kann dem Hund ganz schnell die Freude an der Fährtensuche nehmen.

Für die, die sich damit schwer tun, sich den Fährtenverlauf zu merken kann noch Fährtenmarkierungskreide notwendig sein. Diese gibt es auch entweder im Zubehörladen oder man nimmt einfach Sportplatzmarkierungskreide her. Diese ist wesentlich billiger und kann zum Beispiel in Volvic Flaschen abgefüllt und so auf der Fährte genutzt

werden. Besser ist es allerdings sich den Fährtenverlauf anhand fixer Orientierungspunkte im Gelände zu merken. Die Meinungen darüber ob der Hund Markierungen mit Kreide an Winkeln optisch wahrnimmt oder nicht, gehen auseinander. Ich bin der Meinung, dass es besser ist jedes unnötige Hilfsmittel weg zu lassen. Hier ist bereits beim Legen Konzentration gefordert und so wird das Fährten auch für den Hundeführer zum Gehirnjogging.

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